Update: Gegenveranstaltungen zur Anti-Abtreibungshetze

Für den 29. April planen die Piusbruderschaft und ihre AnhängerInnen ihre übliche Hetzdemonstration gegen Abtreibungen. Zu diesem Anlass wird es am 28. April einen Vortrag von Robert Andreasch mit dem Titel „Vorsicht Lebensschützer_innen!“ geben. Thema des Vortrages ist der Kampf um ein Recht auf Abtreibung in Deutschland, sowie Aufklärung über die krude Ideologie der Lebensschutz-Szene. Am 26. April wird Leonie Kapfer einen Hintergrundvortrag zum Schwangerschaftsabbruch mit dem Titel „My body my Choice – immer noch nicht!“ halten; außerdem wird es einen Vortrag zu den lokalen Aktivitäten der Lebensschützer_innenszene geben. Informationen auch auf piusentgegentreten.blogsport.de

My Body my Choice – immer noch nicht! | Vortrag von Leonie Kapfer Ankündigungstext
26.04. | 19.30 Uhr | KTS Baslerstr. 103

Vorsicht Lebensschützer_innen! | Vortrag von Robert Andreasch Ankündigungstext
28.04. | 19.30 Uhr | Rosa Hilfe Adlerstr. 12 (Grether Ost)

Piusbrüdern entgegentreten!
29.04. | 17 Uhr | Vor Pro Familia (Humboldtstraße)

Vorsicht Lebenschützer_innen!

Abtreibungsgegner_innen treten verstärkt in die Öffentlichkeit. Mit derVeranstaltung soll dies zum Anlass genommen werden, uns eingehend mit der Szene zu beschäftigen, die sich selbst zynisch “Lebensschützer_innen” nennt. Ihre wichtigsten Gruppen, Netzwerke, Publikationen und Aktionen sollen vorgestellt werden. Personelle Überschneidungen mit der extremen Rechten sind bei den “Lebensschützer_innen” nicht selten, völkischer Nationalismus und Antisemitismus in ihrer Agitation kein Zufall. Der Vortrag widmet sich daher den Ideologien der Abtreibungsgegner_innen, ihrem Antifeminismus und ihrer Homophie genauso wie den Geschlechter- und Menschenbilder der (extremen) Rechten überhaupt.

Robert Andreasch arbeitet als Journalist über die extreme Rechte in Süddeutschland. Seine Beiträge erscheinen in bekannten Medien wie Bayern 5 Radio oder der Taz und in antifaschistischen Medien wie “Der rechte Rand” oder dem “AIB” gleichermaßen.

Lesetipp:

Die etwas ältere Broschüre “Vorsicht ‚Lebensschützer‘. Abtreibung in Gefahr?” enthält einen längeren Artikel von Robert Andreasch zur Ideologie der Abtreibungsgegner (“Katholischer Bischof marschiert mit Rechtsterroristen”). Kostenloser download unter Broschüre

Vortrag von Robert Andreasch 28.04. – 19.30 Uhr – Rosa Hilfe

My Body my Choice – immer noch nicht!

Wie sieht es in einer Gesellschaft, in der eine Eva Hermann das neue, alte Mutterideal predigt und ein Thilo Sarazzin mit seiner Offenbarung „Deutschland schafft sich ab“ die Bestsellerlisten erobert, mit der weiblichen Selbstbestimmung aus? Gibt es in Deutschland überhaupt noch eine lebendige Debatte über Schwangerschaftsabbrüche jenseits der Lebensschützer_innen?

Wer genau hinsieht wird merken, dass in einer Gesellschaft in der das
Schreckensgespenst des demographischen Untergangs kursiert und Frauen, welche sich freiwillig für einen Abbruch entscheiden haben mittels „Post-Abortion-Syndrom“ pathologisiert werden, eine feministische Intervention unabdinglich ist. Recht auf Abtreibung ist und bleibt eine feministische Grundforderung und auch heute noch ein umkämpftes Thema!

Vortrag von Leonie Kapfer 26.04. – 19.30 Uhr – KTS Freiburg

Vorankündigung: Gegenveranstaltungen zur Anti-Abtreibungshetze

Für den 29. April planen die Piusbruderschaft und ihre AnhängerInnen ihre übliche Hetzdemonstration gegen Abtreibungen. Zu diesem Anlass wird es am 28. April einen Vortrag von Robert Andreasch mit dem Titel „Vorsicht Lebensschützer_innen!“ geben. Thema des Vortrages ist der Kampf um ein Recht auf Abtreibung in Deutschland, sowie Aufklärung über die krude Ideologie der Lebensschutz-Szene. An einem anderen Datum wird Leonie Kapfer einen Hintergrundvortrag zum Schwangerschaftsabbruch halten; außerdem wird es einen Vortrag zu den lokalen Aktivitäten der Lebensschützer_innenszene geben. Achtet auf Zeit- und Ortsangaben (auf diesem Blog)!

ARRRGH – Sexismuskritische Tage in Dresden

In Dresden werden vom 07. bis 10. April 2011 sexismuskritische Tage stattfinden, diese versuchen sich der Verknüpfung von Sexismus mit anderen Herrschaftsmechanismen zu nähern. Im Mittelpunktder Betrachtung steht die Verschränkung (Intersektionalität) von Sexismus, Rassismus, Nationalismus und Kapitalismus.

Alle weiteren Informationen findet ihr hier: ARRRGH